MTB-Gruppe erfolgreich gestartet

MTB2017

Bei bestem Wetter wurde an der Technik gefeilt und Trails der Umgebung erkundet.

Markus Spörl, Joachim Hauer

Kennenlernwanderung

PZW2017

Wie in jedem Jahr fand auch in diesem Herbst wieder die Kennenlernwanderung der Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 8 statt. Dabei erhielten die neuen Mitglieder der PZW-Familie wichtige Informationen über den Ablauf des neuen Schuljahres.

Christian Frank

Achental-Realschule bemüht sich intensiv um einen Gegenbesuch in Uruguay

Die beiden Lehrer Frau Silke Schwinghammer und Herr Thomas Winkler bemühen sich derzeit intensiv, einen Gegenbesuch mit Schülerinnen und Schülern der Achental-Realschule in unserer Partnerschule in Uruguay, der Deutschen Schule Montevideo zu ermöglichen. Dazu haben sie eine umfangreiche Bewerbung bei Engagement Global in Bonn um eine Förderung von ENSA (= Entwicklungs¬politisches Schul¬austausch¬programm) zusammengestellt, die Zuschüsse aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gewähren kann und so Schulpartnerschaften unterstützt.800px Ensa logoEngagement Global
Die Begegnungsreise wäre der erste Gegenbesuch unserer Schüler in der Partnerschule. Die Achental-Realschule hat sich in ihrem Schulprofil vorgenommen, die Weltoffenheit ihrer Schüler zu fördern. Deswegen führen wir regelmäßig Europaprojekte und Projekte zum Globalen Lernen durch. Mit der Teilnahme an der Begegnungsreise nach Uruguay könnten die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen erwerben, die ihnen Orientierung in einer durch fortschreitende Globalisierung zunehmend komplexeren Welt geben. Unsere Schule nutzt bei ihren Projekten den Kompetenzansatz des Orientierungsrahmens für den Lernbereich Globale Entwicklung, den wir durch den Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik kennenlernen durften. Wir planen unsere Projekte bewusst entlang der Kategorien Erkennen – Bewerten – Handeln. Wir arbeiten dabei stets fächerübergreifend, um die Kernkompetenzen der Lernbereichs Globale Entwicklung zu erreichen. Mit unserer Begegnungsreise möchten wir diese Kernkompetenzen weiter ausbauen und das Bewusstsein für die Notwendigkeit gemeinsamen Handelns für unsere Eine Welt fördern.
Die Förderung der Weltoffenheit unserer Schüler gelingt am besten durch den direkten Kontakt mit Gleichaltrigen aus einem anderen Land (hier Uruguay). Wir möchten erreichen, dass die Schülerinnen und Schüler Unterschiede zwischen den verschiedenen Kulturen erkennen und beschreiben können. Sie sollen aber auch die vielen verbindenden Gemeinsamkeiten erkennen. Durch einen bewussten Perspektivwechsel sollen sie direkt spüren, dass "das Fremde" durchaus verständlich ist und als ein Schatz entdeckt werden kann. Dies soll zur Verbundenheit in Vielfalt führen. Wir legen bei der Durchführung gemeinsamer Projekte besonderen Wert auf das Erreichen und die Förderung folgender Kompetenzen: Die Schüler beschaffen und vermitteln Informationen selbstständig, sie erkennen die Vielfalt in der Globalen Welt, sie wechseln die Perspektive und versetzen sich in andere hinein, sie reflektieren ihre Erfahrungen kritisch und nehmen begründet Stellung, sie erkennen ihre Mitverantwortung und werden lokal aktiv, um so auch global mitzuwirken.
Unsere Begegnungsreise soll darüber hinaus ein weiterer Impuls für verstärkte Zusammenarbeit sein und dazu führen, dass noch mehr Schüler, Eltern und Lehrer die Begegnung aktiv suchen.
Wir wollen bei einem Besuch in Uruguay mit unseren Partnerschülern wieder ein gemeinsames Projekt zum Globalen Lernen durchführen. Zur Vorbereitung ist eine noch intensivere Vernetzung mit der Partnerschule geplant. Die Schülerinnen und Schüler werden durch den intensiven Kontakt mit der Partnerschule, den Partnerschülern und den Gasteltern Weltoffenheit direkt erleben und erfahren. Der Lernbereich Globales Lernen wird durch die Begegnungsreise und den Erfahrungsaustausch darüber in beiden Schulen, auf der Homepage, bei vor- und nachbereitenden Informationsveranstaltungen und in der Zeitung weiter bewusst gemacht.800px BMZ Logo svg
Wir wollen die geschlossenen Kontakte mit den Gastfamilien auch als Schule weiter fördern, indem wir durch Informationsveranstaltungen für die Mitschüler und die Eltern neues Interesse an weiteren Begegnungsbesuchen wecken. Gefördert wird das Interesse sicher auch über die Multiplikation der Erfahrungen bei Fortbildungen, durch Berichte auf der Homepage und in Zeitungen.
Die Schulleitungen aus Montevideo und aus Marquartstein unterstützen das interessante Vorhaben ebenso wie der Ministerialbeauftragte für Realschulen in Oberbayern Ost. Wir sind sehr gespannt, ob unser Vorhaben für 2018 Wirklichkeit werden wird und drücken ganz fest die Daumen.
Thomas Winkler und Silke Schwinghammer

Herzlichen Willkommen unseren neuen 5. - Klass- Schülern!

Wir wünschen ein erfolgreiches Schuljahr an der Achental-Realschule!

 

5 Klassen

 

 

Schülerinnen und Schüler aus unserer Partnerschule in Montevideo besuchen uns wieder

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Wie jedes Jahr konnte unsere Partnerschule in Uruguay, die Deutsche Schule Montevideo wieder 65 Schülerinnen und Schüler des 6. Jahrgangs für einen Besuch im Sonnenhof in Marquartstein motivieren. Die erste Gruppe wird vom 15. bis 31. Januar, die zweite vom 2. bis 18. Februar 2018 in Marquartstein sein. Die begleitenden Lehrkräfte erarbeiten wieder ein abwechslungsreiches Programm, um einen möglichst guten ersten Eindruck des Gastlandes Deutschland zu erreichen. Fest dazu gehört auch wie immer ein einwöchiger Schulbesuch der uruguayischen Schülerinnen und Schüler in unserer Schule.
Frau Stephanie Achatz, die neue Schulleiterin unserer Partnerschule, ist überzeugt, die Offenheit der Schulgemeinschaft der Achental-Realschule sowie das Interesse an den "weitgereisten" uruguayischen Schülerinnen und Schülern hätten den Grundstein für die seither bestehende und immer weiterentwickelte Schulpartnerschaft gelegt.
Die Schülerinnen und Schüler aus Montevideo beginnen ein halbes Jahr vor Fahrtantritt mit der Vorbereitung ihrer außergewöhnlichen Reise: Es gibt zusätzlichen Deutschunterricht, spezielle Landeskunde für die Region, Absprachen mit unserer Realschule über die gemeinsamen Unterrichtsinhalte in der Besuchswoche, praktisches Kennenlernen von deutschen Gepflogenheiten (Abendbrot, Tischdienst...), Probeübernachtungen in der Sporthalle in "Mehrbettzimmern", Entwicklung eines Logos / Mottos der Gruppe, Basteln von Geschenken für Besuchsnachmittage bei den deutschen Schülerinnen und Schülern, Rollenspiele und Gespräche über mögliche schwierige Situationen (Heimweh, sich Verlaufen, Krankheit, Streitigkeiten mit anderen...) und mehrere Elternabende zur Vorbereitung dieser Reise.
Frau Achatz meint: „Die Tatsache, dass wir seit so vielen Jahren immer an denselben Ort in Deutschland fahren, zeigt nicht nur, dass die Gegebenheiten dort ideal sind, sondern auch, dass wir im Laufe der Jahre von unserer Partnerschule in Marquartstein eine außerordentlich positive Unterstützung erfahren haben.“ Vielen Dank für das Kompliment.
Immer wieder hat die Schulleitung der Deutschen Schule Montevideo sowohl Schüler als auch Lehrkräfte der Achental-Realschule zu einem Besuch in Montevideo eingeladen, um auch ihnen einmal das Schulleben in Uruguay, das sich in einigen Punkten kulturell klar unterscheidet, zu vermitteln. Dies war bisher allerdings vor allem aus Kostengründen noch nicht möglich.
Der bisher ausgesprochen positive Kontakt und Austausch mit der Achental-Realschule beruht nicht nur auf der langen Zeit der Zusammenarbeit, sondern auch auf der gemeinsamen Festlegung inhaltlicher Themen, die für die jeweiligen Besuche verabredet wurden und werden. Einen besonderen Schwerpunkt bildete dabei die mehrfache Teilnahme am Wettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik, die in den Jahren 2012, 2014 und 2016 mit dem Sonderpreis bzw. dem 4. Preis dieses Wettbewerbs in der Altersgruppe ausgezeichnet wurde. Auch 2018 steht dieser Wettbewerb wieder an. Das kommende Thema heißt "Verantwortungsvoll handeln, miteinander gestalten!" und selbstverständlich werden wir gemeinsam dabei sein.
Thomas Winkler