Schüler der Achental-Realschule als Helfer bei den Special Olympics in Reit im Winkl


Laut Andreas Birnbacher, einem ehemaligen Schüler der Achental-Realschule und „Gesicht der Special Olympics Winterspiele Bayern 2019“, ist der Wettkampf der Menschen mit geistiger Behinderung „emotional, ehrlich und bietet das, was im professionellen Sport manchmal etwas zu kurz kommt.“ Ihm ist die Freude am Sport wichtig. Diese Begeisterung der Sportler und die uneingeschränkte Freude über ihre Teilnahme oder die erreichten Medaillen konnten die Schüler aus zwei 8. Klassen hautnah miterleben und mitfeiern.

Sie gehörten vier Tage lang zum Helferteam für die Special Olympics Bayern in Reit im Winkl. Erkennbar waren sie an ihren vom Veranstalter gesponserten roten Jacken und T-Shirts. Während die einen vor allem zur Unterstützung an den Stationen beim Schneeschuhlaufen und Langlaufen eingesetzt waren, hatten die anderen alle Hände voll im Festsaal bei der Essensausgabe zu tun. Dort mussten 800 Personen – Sportler, Betreuer, Trainer und Helfer- versorgt werden. Auch wenn sie bei dem großen Andrang manchmal ins Schwitzen kamen und sich Blasen liefen, funktionierte aufgrund ihres engagierten Einsatzes alles reibungslos. Zwischendurch blieb auch noch Zeit, persönliche Kontakte mit einigen Sportlern zu knüpfen. Diese Erfahrungen fördern den Erwerb sozialer Kompetenzen und das soziale Engagement, das im Profil unserer Schule verankert ist. Für die Schüler war es auf alle Fälle eine persönliche Bereicherung und es hat ihnen sichtlich Spaß gemacht, sich ehrenamtlich zu betätigen.

Christine Branz

 

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